Der Dialog von Ankara - das historische Ereignis

Die Aufgaben für Frieden zwischen den Religionen und zur Verständigung der Völker.

Der Dialog mit dem Islam begann 2011 mit S.E. Mehmet Görmez,als höchste islamische Autorität der Türkei.

Das türkische Fernsehen und die Presse haben berichtet!

Über das Treffen wurden informiert: das Bundespräsidialamt, das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Wirtschaft und die Deutsche Botschaft in Ankara.

S.E. Prof. Mehmet Görmez erklärte, dass er schon viele Gespräche geführt habe, aber lange nicht ein so gutes. Darauf erklärte der Vorsitzende des DMW Günther Meinel, es mag daran liegen, dass er keine politischen Interessen vertritt, sondern den Weg der Völkerverständigung sucht.

 

Sehr geehrter Herr Günther Meinel,

Vorstandsvorsitzender des DMW – Diplomaten International,

zu allererst möchte ich Ihnen meinen tiefsten Dank für Ihren Besuch in unserer Präsidentschaft/ unserem Amt am 21 Juli 2011 ausdrücken. Das abgehaltene Meeting wurde von uns allen als nützlich und förderlich für die anhaltenden Bemühungen der Türkei zum Anschluss an die Europäische Union angesehen.

Als Vorsitzender für Religionsangelegenheiten der Türkei muss ich sagen, dass wir äußerst gewillt sind, die gemeinsamen Probleme der Gesellschaft und der gesamten Menschheit weltweit mit der Inspiration göttlicher Werte und der allgemeingültigen ethischen Bedeutung von Menschlichkeit zu lösen.

Auch möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich Ihr Bestreben sehr schätze, das öffentliche Interesse auf die Bemühungen der Türkei, die Förderung der Menschenrechte, der Justiz und Bildung voranzutreiben, aufmerksam zu machen.

Ich hoffe, die Zusammenarbeit unserer Institutionen wird auch in Zukunft fortbestehen.

Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Dr. Mehmet Görmez
Vorsitzender für Religionsangelegenheiten
Türkei

 

Deutsch – türkische Nachrichten Diyanet-Chef: Islam rechtfertigt nicht Gewalt gegen Frauen
Deutsch Türkische Nachrichten | 22.07.11
Immer wieder sterben Frauen durch die Hand ihrer eigenen Ehemänner oder durch Verwandte. Die Religion ist hier keine Rechtfertigung.

“Die Leute versuchen manchmal ihr schlechtes Benehmen mit ihrem Glauben zu begründen. Das ist in fast allen Kulturen und Religionen so”, erklärt Mehmet Görmez, Chef des türkischen Religionsamts Diyanet, der aus diesem Anlass auch mit Günther Meinel, Vorsitzender des DMW, sowie Bartholomäus I., griechisch-orthodoxer Ökumenischer Patriarch von Konstantinopel, sprach.

Während der Gespräche berichtete Görmez auch über die wachsende Sorge bezüglich der Rechte von Frauen in der Türkei an. Sein Amt habe in den vergangenen zehn Jahren an einem Leitfaden gearbeitet, wie falsche Sichtweisen und Haltungen gegenüber Frauen aus der Gesellschaft verbannt werden könnten.

 

The mistreatment of women is the result of “excessive ignorance” about Islam, Turkey’s chief cleric said Thursday, following the recent release of consecutive reports on violence against women.

“People sometimes try to rationalize their bad behaviors by using religion. This has been the case in almost every culture and religion,” Mehmet Görmez, head of Turkey’s Directorate of Religious Affairs, said following meetings with Gunther Meinel, the head of the Union of Diplomats in Europe, and Istanbul’s Greek Orthodox Patriarch Bartholomew. I see this not as a gender [problem] but as a problem of power and ethics,” he said.

“Our excessive ignorance is the source of so many false attitudes. This shows we have not been working enough on the matter,” Görmez added. In response to nearly daily news reports about killed or beaten women, the Turkish government has decided to take further measures to stop violence against women and to increase sanctions imposed on offenders. President Abdullah Gül’s office announced Tuesday that he had appointed the State Audit Board, or DDK, to extensively investigate cases of domestic violence.